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Januar.2006
Die Juist-Stiftung
ist gegründet
Am Samstag
dem 14. Januar wurde im Hotel Friesenhof im Beisein von über 60 Gründungsstiftern
und Angehörigen die JUIST-STIFTUNG gegründet. Nach einer kurzen
Begrüßung durch Michael Bockelmann, der auch durch die Veranstaltung
führte, erläuterte Dieter Brübach die Entstehung des Stiftungsgedankens
auf Juist und die sieben- monatige Arbeit der Gründungsinitiative.
Er berichtete vom ersten Besuch des Spezialisten für Stiftungen
der OLB, Herrn Alfred Janssen, der uns, der Gründungsinitiative,
vom Gedanken der Bürgerstiftungen begeisterte und uns viele Anregungen
und Tipps während der gesamten Gründungsphase lieferte.
Meint Habbinga
erläuterte die steuerlichen Faktoren einer Stiftungsgründung
und die Steuervorteile, die Spender und Stifter haben. Er ist auch
wegen der Gründung mit dem Finanzbehörden in Norden in gutem
Kontakt. Er regte an, dass Firmenjubiläen oder Geburtstage schöne
Anlässe sein können für die JUIST-STIFTUNG zu sammeln.
André
Ebbighausen, der die Kontakte zum Niedersächsischen Innnenministerium
und nach Berlin zur Initiative Bürgerstiftungen sowie zum Bundesverband
deutscher Stiftungen pflegt, erläuterte wichtige Punkte der Satzung.
Er teilte den Anwesenden mit, dass sich 67 Gründungsstifter an der
JUIST-STIFTUNG beteiligt haben und ein Gründungskapital in Höhe
von EUR 106.184,00 zur Verfügung steht. Dies wurde von allen Teilnehmern
mit begeistertem Applaus gewürdigt. Von den 67 Gründungsstiftern
sind 44 Juister, 23 Gründungsstifter leben auf dem Festland.
Danach wurde
unter der Leitung des Hausherren Hans-Georg Peters der Stiftungsrat einstimmig
gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen:
Uda Haars
(Vorsitzende) Uta Jentjens (stellv. Vorsitzende) Georg Altmanns, Thomas
Koch, Hans Kolde, Elke Koßmann, Georg Lang, Nandya Lehniger-Barels,
Dieter Rother und Gerhard von Oesen.
Unmittelbar
nach seiner Wahl traf der Stiftungsrat in einem Nebenraum zur ersten Sitzung
zusammen. Es wurde in geheimer Wahl der vierköpfige Vorstand
der JUIST-STIFTUNG, Dieter Brübach (Vorsitzender) sowie Michael Bockelmann,
André Ebbighausen und Meint Habbinga, einstimmig gewählt.
Der Stiftungsrat
wird den Vorstand, der die JUIST-STIFTUNG nach außen vertritt,
beraten und dessen Arbeit kontrollieren.
Zum Ende der
Veranstaltung unterschrieben alle anwesenden Gründungsstifter das
Stiftungsgeschäft, eine Urkunde, die die Gründung der Stiftung
dokumentiert. Alle fehlenden Gründungsstifter wurden durch Bevollmächtigte
vertreten.
Nach Ende des
offiziellen Teiles saß man noch in großer Runde gemütlich
zusammen. Wir erhielten bereits einige Anregungen, die wir in unseren
zukünftigen Planungen berücksichtigen werden. Dankbar waren wir
auch für viel Bestätigung und Lob für eine gute Vorbereitung
sowie Aufmunterungen den gewählten Weg fortzusetzen.
Wir erwarten
nun die Anerkennung durch die zuständigen Behörden, die umgehend
alle Unterlagen bekommen haben. Wir werden dann unsere Spendenkonten bei
der Raiffeisen-Volksbank Fresena und der OLB Juist eröffnen und alle
Spender und Stifter um ihre versprochene Zuwendung bitten.
Es war eine
gelungene, sehr harmonische Veranstaltung, zur der auch einige Gründungsstifter
extra vom Festland angereist sind. Dies freute uns besonders. Der hohe
Anteil an Gründungsstiftern vom Festland hat unser Ziel bestätigt,
die JUIST-STIFTUNG als Plattform für Juister sowie auswärtige
Freunde und Liebhaber der Insel Juist zu etablieren. Andere Bürgerstiftungen
sind meistens auf die Bürger Ihrer eigenen Region beschränkt.
Das haben wir bewusst nicht gewollt. Was auch in der Namensgebung Berücksichtigung
fand. Aus diesem Grund hat die Stiftung nicht den Namen „Bürgerstiftung
Juist“ sondern „JUIST-STIFTUNG“ erhalten.
Wir sagen danke
an alle, die die JUIST-STIFTUNG bisher in Ihrer Gründungsphase begleitet
und unterstützt haben. Lassen Sie nicht nach. Wir benötigen auch
weiterhin Ihre Hilfe.
Für den
Vorstand und den Stiftungsrat der JUIST-STIFTUNG
André
Ebbighausen
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