Dezember 2010

Jahresrückblick 2010
 

Wir freuen uns, dass wir nun bereits vom fünften Jahr unserer Bürgerstiftung berichten dürfen.

Das erste Projekt dieses Jahres fand auf Anregung unseres Stifters Heino Behring statt. Er lud alle Juister zu einer Wattführung ein. Heino brachte uns das Weltnaturerbe Wattenmeer sehr anschaulich nahe. Wir freuten uns über die vielen Teilnehmer an zwei Wochenenden und den Erlös, den er komplett für die Stiftung spendete.

Im Juni konnte eine Idee eines Ideenstifters umgesetzt werden Nach ca. einjähriger Planung und Umsetzung konnten die ersten Juister Boule-Bahnen im Beisein des Bürgermeisters und einiger Ratsmitglieder und unter Mitwirkung des Coro Piccolo eingeweiht werden. Dies war das größte Projekt in 2010 mit einem Volumen von über 15.000,00 Euro. Wir danken der Gemeinde Juist für die Überlassung der Fläche westlich des Kinderspielplatzes. Bei der Kurverwaltung können kostenlos Boulesets geliehen werden. Die Plätze werden schon gut angenommen. Zwei Schilder, von Dieter Rother gestaltet, weisen darauf hin. Vielleicht treffen wir uns dort beim Boulen. Wenn Sie auch eine gute Idee haben, die  die JUIST-STIFTUNG umsetzen soll, zögern Sie nicht und kontakten Sie uns. 

Erstmals fand eine Konzertreihe der JUIST-STIFTUNG statt. Hochkarätige Musiker wie das Dresdner Faust Quartett mit dem Klarinettisten Dimitri Ashkenazy, das Flamenco Trio mit Ramon Jaffé (Cello), dem Tänzer Miguelete und Gerald Gürtler (Gitarre) gaben unentgeltlich ein Konzert. Im März waren 50 Wangerooger zu Gast. Sie führten das Inselmusical auf. So war das Haus des Kurgastes fast ausverkauft. Ein weiteres Konzert zu Gunsten der Stiftung gab der Coro Piccolo aus Wilhelmshaven in der Inselkirche. Dort traten auch im September Theo Gerdes und Tammo Poppinga, Mitglieder des Ensembles des Oldenburger Staatstheaters und letzterer der Sohn des verstorbenen Juister Originals Günter Poppinga mit einen plattdeutschen Programm auf. Auch in diesem Jahr unterstützten wir das Juister Hafenfest und die Klassiktage 2010. Das Juister Krimifestival wurde ebenfalls wieder von uns begleitet. Mit diesen Veranstaltungen möchten wir das kulturelle Leben auf der Insel bereichern. Wir versuchen vor allem junge Menschen für die Musik aber auch für die plattdeutsche Sprache zu begeistern. Darum haben bei allen Veranstaltungen der JUIST-STIFTUNG Zuschauer unter 18 Jahren grundsätzlich freien Eintritt. Sir können schon jetzt mitteilen, dass dieses erfolgreiche Projekt in 2011 fortgesetzt wird. Unserer Stifterin, Frau Annegret Coordes, danken wir herzlich für Ihre Unterstützung.

Damit bei Veranstaltungen auf Juist die Kinder nicht zu kurz kommen, haben wir 5.000,00 Euro in ein „Spielmobil“ investiert. Unter der Regie des DRK, unserem Kooperationspartner bei diesem Projekt, steht es nun für große und kleine Feste zur Verfügung und kann gemietet werden. Der Erlös kommt der wichtigen Arbeit des DRK Juist zu Gute.

Freiwillige, ehrenamtliche Helfer können gar nicht hoch genug angesehen werden. In diesem Jahr unterstützen wir deshalb die Juister Feuerwehr mit einem Notebook für Ausbildungszwecke sowie das DRK Juist mit 2.500,00 Euro für den neuen Rettungswagen.

Im Frühjahr sammelten wir über 200 (!) Handys. Bei 1600 Einwohnern eine unglaubliche Leistung. Wir übergaben sie zur fachgerechten Entsorgung an Vodafone und erhielten pro Handy 3,00 Euro. Diesen Betrag verdoppelten wir aus Spenden und übergaben ihn wie vorher angekündigt an die Theater AG der Inselschule zum Erwerb einer Ton- und Lichtanlage. 

Im Herbst trafen sich wieder viele fleißige Helfer, die uns bei der jährlich nötigen Pflege des Goldfischteiches unterstützten. Die größte Gruppe stellte erneut das DRK Juist, die sich auch um die Verpflegung kümmerte. Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und beim Fuhrunternehmen Jochen Schwips für die Abfuhr des Grünschnitts sowie bei der Bäckerei Remmers für die Brötchen. Um den Goldfischteich so gepflegt erhalten, findet diese Pflegeaktion in jedem Jahr statt.

Unser Vorstandsmitglied,  Erika Riepen, traf sich bereits im zweiten Jahr fast jede Woche mit Gästen und Juistern zum beliebten Inselspaziergang. 

Im Rahmen unseres Projektes JUIST-MUSIK  werden bereits im dritten Jahr, Juister Kinder durch ehrenamtliche Ausbilder an verschiedenen Instrumenten unterrichtet. 
Es gab auch den obligatorischen Milkshake- und Infostand auf dem Erntedankfest. Der  esamte Erlös kam natürlich den geplanten Projekten der Kirche zu Gute. Der Kirchenmusikerfonds der Inselkirche erhielt 300,00 Euro und der Kindergarten Schwalbennest wurde mit 500,00 Euro unterstützt. 

Im September veranstaltete die JUIST-STIFTUNG in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte Juist im Haus des Kurgastes das zweite Juister Inselmusikfest. Der Gospelchor, der Kinderchor, das Duo Melanie und Katharina, der Shantychor, der Musikverein “Harmonia“, die Gruppen „Querbeet“ und „Soulwave“ sorgten mit Gesang und toller Musik für Stimmung bei den zahlreichen Zuhörern. 
Anlässlich des Tages der Bürgerstiftungen, zu dem diese Veranstaltung stattfand, wurde uns als Anerkennung unserer gemeinnützigen Arbeit bereits zum dritten Mal das Gütesiegel des Verbandes der Bürgerstiftungen verliehen. 

Die Familie der Stifter der JUIST-STIFTUNG wächst immer weiter. Alle neuen StifterInnen und Stifter begrüßen wir ganz herzlich. Es bürgert sich eine gute Sitte auf Juist ein: Trauernde oder Jubilare verzichten immer häufiger auf Blumen und eigene Geschenke und bitten stattdessen um eine Spende für die JUIST-STIFTUNG. Viele großzügige Spenden und Zustiftungen haben uns auch 2010 erreicht und das Stiftungskapital weiter erhöht. Alle genannten Projekte wären durch Ihre finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen. 

Dafür danken wir ganz herzlich allen Stiftern und Spendern. Aber auch allen Helfern, Zeit-
und Ideenstiftern, für ihre Unterstützung. 

Wir freuen uns über die Unterstützung durch den Strandlooper, der uns neben der uns neben unsere Webseite und JNN als Verbindungsglied zu Insulanern und Gästen sehr hilft. Immer steht uns ausreichend Platz zur Verfügung  um über das Neueste aus der Stiftungsarbeit zu informieren. Außerdem wird die JUIST-STIFTUNG großzügig aus den Überschüssen des Strandloopers unterstützt. Vielen Dank dem Team des Strandloopers

Ein neues Projekt in 2011 geht uns alle an. Wir planen den Erwerb und Installation von Defibrillatoren, um kurzfristig Menschenleben retten zu können. Wir sorgen, dank einer Spende,  auch für die Schulung, der Menschen, die an diesen Stellen leben oder arbeiten, damit diese schnell helfen können. 

Sie sehen, auch 2010 ist wieder viel zum Wohle unserer Insel passiert.  Unterstützen Sie die JUIST-STIFTUNG bereits? Das ist super. Lassen Sie nicht nach und werben Sie weiter für die gute Sache. 

Falls Sie noch nicht zum Kreis der Stifter gehören, laden wir Sie herzlich ein.  Stiften Sie Ihre Zeit und helfen Sie uns. Stiften Sie Ideen, denn auch davon lebt eine Stiftung. Natürlich freuen wir uns über frischen Wind durch weitere Geldspenden und Zustiftungen. Wir sind noch lange nicht am Ziel.
 

Der Vorstand der JUIST-STIFTUNG sowie der Stiftungsrat wünschen allen Juisterinnen, Juistern und Gästen besinnliches, friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Mit herzlichen Grüßen 

    Dieter Brübach                                             Uda Haars
 


Dezember 2010


Weihnachtskonzert mit der Band Soul-Wave im Hotel Atlantic
Das 2. Weihnachtskonzert zugunsten der JUIST-STIFTUNG, fand am 22. Dezember 2010 im Hotel Atlantic statt. Ab 20:00 Uhr konnten sich zahlreiche Konzertbesucher von weihnachtlichen Klängen berieseln lassen. Eine schöne Atmosphäre in der Lounge des festlich geschmück-ten  Hotels. Die Musiker waren bestens gelaunt. Das spiegelte sich in den gekonnt vorgetragenen weihnachtlichen Liedern und Hits wider.
Bei der Session wurde die Band auch von einigen Gästen professionell unterstützt. Während des Konzerts kam die Spardose der JUIST-STIFTUNG zum Einsatz. Viele Münzen und Scheine wurden gespendet.

Wir bedanken uns herzlich bei Soul-Wave und den Konzertbesuchern.
 


Dezember 2010

JUIST-STIFTUNG und freiwillige Helfer sorgen weiterhin für die Landschaftspflege bei den Goldfischteichen.

Schnee und Eis verhinderten Anfang des Jahres den Rückschnitt und die Aufräumarbeiten bei den Goldfischteichen. Nun wurde das, in einer gemeinsamen Aktion, mit den Mitarbeitern vom Bauhof der Inselgemeinde Juist, dem DRK, den Vorständen und dem Stiftungsrat der JUIST-STIFTUNG und Juister Bürgern nachgeholt. Am 23. Oktober 2010 ab 09:00 Uhr war es so weit. Fuhrunternehmer Jochen Schwips hatte 3 Fuhrwerke zur Verfügung gestellt, die mittags prall gefüllt waren. Zwischen Rückschnitt, harken und fegen, sorgte das DRK für eine willkommene Kaffee- und Teepause. Dazu gab es leckere belegte Brötchen vom Inselbäcker Remmers und Erfrischungsgetränke vom Getränkehandel Fürstenberg.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gelungene Aktion. Es sieht wieder schön aus bei den Goldfischteichen. Gern möchten wir jährlich die Aktion fortsetzen

Ihre JUIST-STIFTUNG
die Bürgerstiftung der Insel Juist


Die fleissigen Helfer vom DRK bei der Arbeit.


November 2010


Akkordeon Workshop der JUIST-STIFTUNG

Die JUIST-STIFTUNG lädt zum zweiten Mal alle Juisterinnen und Juister, die gerne Akkordeon spielen zu einem Nachmittagsworkshop ein. Der Akkordeonprofi, Komponist und Autor zahlreicher Akkordeonbücher, Peter-Michael Haas konnte erneut als Trainer gewonnen werden. Der Workshop findet am Freitag, den 19. November um 15.00 Uhr im Konfirmandenraum der ev. Kirchengemeinde statt. 
Nähere Informationen gibt 
André Ebbighausen, OLB Juist, Tel: 9210810.

November 2010

JUIST-STIFTUNG erhält erneut das Gütesiegel der Bürgerstiftungen.

Beim 2. Insel-Musikfest am 26. September 2010, anlässlich des Tages der deutschen Bürgerstiftungen am 01. Oktober 2010, konnte die Vorsitzende des Stiftungsrates der Juister Bürgerstiftung, Uda Haars, das Gütesiegel der Bürgerstiftungen für die kommenden zwei Jahre entgegen nehmen. Damit erfüllt die JUIST-STIFTUNG zum dritten mal in Folge die „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“.

Für das Insel-Musikfest, hat die Juist-Stiftung zusammen mit der Jugendbildungs-stätte Wuppermann und der Kurverwaltung Juist, einen schönen musikalischen Rahmen für diesen Festtag gefunden, der aus terminlichen Gründen vorverlegt werden musste. Das tat der Freude keinen Abbruch, denn Mitorganisator Ingo Steinkrauß konnte im Haus des Kurgastes verschiedene aktive Gruppen des Juister Musikgeschehens präsentieren. Viel Freude brachten Katharina & Melanie, der Juister Gospelchor (Ltg. Carl Haxsen), der Juister Shantychor (Ltg. Georg Lang), das Duo Querbeet (Tatjana Janssen, Traude Sachsenberg), Musikverein Harmonia (Ltg. Michael Bockelmann), Juistmusic (Martin Tecklenburg), Soulwave Juist (Annette Moritz, Ingo Steinkrauß). Sie alle wurden mit einem kräftigen Applaus belohnt. Wir bedanken uns bei Michael Bockelmann für die gelungene Moderation und bei Ingo Steinkrauß und André Ebbighausen für die Organisation. Ein herzliches Dankeschön auch an die Mitarbeiter der KVW.


August/September 2010


Juli 2010

Juist-Stiftung übergab Spende an DRK

Eine Spende in Höhe von 2.500 € bekam der Ortsverein Juist vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) von der Juist-Stiftung. Das DRK hat einen neuen Krankenwagen bekommen; die Juister Bürgerstiftung möchte mit der Zuwendung zur Komplettierung der Ausstattung des Fahrzeuges beitragen. Die Scheckübergabe fand beim diesjährigen Tag der offenen Tür des DRKs statt.

Bereits vorher hat das DRK einen geländegängigen Rettungswagen bekommen, mit dem Strandeinsätze gefahren werden können. Wie Jan Edler vom Rettungsdienst berichtete, hatte sich dieses neue Fahrzeug bereits bei einigen Einsätzen gut bewährt und seine Strandtauglichkeit unter Beweis gestellt. Der jetzt angeschaffte Wagen dient zur Unterstützung des Rettungsdienstes und wird in der Regel mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. Dieses Fahrzeug ist ein Ersatz für den ausgemusterten VW-Syncro, welchen ein Liebhaber aus Münster erworben hat.

Unser Foto zeigt links Jan Edler, Leiter des Rettungsdienstes, und die Vertreter der Juist-Stiftung (v.l.n.r.) Michael Bockelmann, André Ebbighausen und Vorstandsvorsitzender Dieter Brübach.

JNN-Foto: S. Erdmann - geschrieben von: S.Erdmann am 28. Juli 2010

Artikel und Bild entnommen von der Juister Online-Nachrichtenseite: www.jnn.de
Juli 2010

Fast dreihundert Zuhörer lauschten den Flamenco-Klängen


Unser Foto zeigt (v.l.n.r.) Ramon Jaffé, Miguelete und Gerald Gürtler.

In der "Konzertreihe der Juist-Stiftung" gab es kürzlich eine besonders erfolgreiche Veranstaltung in der evangelischen Inselkirche. Fast dreihundert begeisterte Zuhörer fanden sich dort ein, um dem Konzert mit dem Titel "Flamenco Fantasien - Spanische Musik von Barock bis Flamenco" beizuwohnen. Ausführende waren das Ramon Jaffé Trio, welches aus Ramon Jaffé (Violoncello), Gerald Gürtler (Gitarre/Cajón) und dem Tänzer Miguelete besteht.

Dieter Brübach, Vorstandsvorsitzender der Juist-Stiftung, bedankte sich besonders bei den drei Künstlern, die an diesem Abend ohne Gage auftraten, es wurde lediglich am Ende um eine Spende gebeten. Aber auch zahlreiche Sponsoren hätten diesen Abend erst ermöglicht, ebenso die Kirchengemeinde für die Raumgestellung die die Kurverwaltung für die Bereitstellung der Technik.

Die Einführung in den Abend kam von der Juisterin Annegret Coordes, die als gute Freundin von Ramon Jaffé zählt. Dieser habe sich im Jahr 2000 in die Insel Juist verliebt, als er im Rahmen des Ostfriesischen Musikalischen Sommers in einem Kammerkonzert im Historischen Kurhaus mitwirkte. Seitdem ist er mehrmals auf Juist aufgetreten, erstmalig nun mit seinen zwei Freunden Gürtler und Miguelete.

Ramon Jaffé, geboren im lettischen Riga, aufgewachsen in Jerusalem und später in Deutschland, ist als Solist bereits an allen großen Häusern Europas, Asiens und Südamerika aufgetreten. 1992 lernte er den aus Spanien stammenden Flamenco-Musiker Pedro Bacán kennen. Dieser wollte die klassischen Flamenco-Klangfarben um neue Nuancen bereichern. Sie freundeten sich an und hatten viele gemeinsame Auftritte, unter anderem bei der Weltausstellung in Sevilla.

Im Jahr 1997 verstarb Pedro Bacán bei einem Autounfall, doch die Musik des Flamencos ließ Jaffé, der eigentlich in der traditionellen klassischen Musik zuhause ist, nicht mehr los. Er suchte dazu neue Partner, und in Dresden fand er den Flamenco-Gitarristen Gerald Gürtler. Seit 2001 führt Gürtler sein eigenes Flamenco-Studio in Dresden und doziert als Gitarrist und Percussionist an verschiednen Hochschulen.

Der Tänzer Miguelete studierte an der staatlichen Tanzschule Leipzig und an der Folkwanghochschule Essen den Bühnentanz. Neben dem modernen Tanz studierte er in Sevilla und Madrid den Flamenco-Tanz. Mit seinem rhythmischen und musikalischen Feinsinn und dem Talent, Traditions-Flamenco in moderne Bewegung einzubetten, fand er seinen eigenen persönlichen Stil. Da der Tanz ein wesentlicher Teil des Flamenco ist, beschlossen Jaffé und Gürtler, den in Spanien lebenden Tänzer zur Zusammenarbeit einzuladen.

Der Abend auf Juist begann mit Les folies d´Espagne á la Flamenca von Marin Marais, bereits hier sicherten sich die beiden Musiker großen Beifall. Gefolgt von der dreisätzigen Suite für Violoncello solo von Gaspar Cassado konnte hier Ramon Jaffé die musikalischen Möglichkeiten seine Cellos voll ausspielen und sein perfektes Können auf diesem Instrument präsentieren. Der lang anhaltende Beifall war verdient.

Bei "Duerme bien, querido amigo" kam zum ersten Mal der Tänzer Miguelete dazu. Dieses Stück wurde von Ramon Jaffé selbst komponiert, es erinnert an den Abschied von dem verstorbenen Freund Bacán. Das Hauptaugenmerk der Zuschauer richtete sich nun zwangsläufig auf den Tänzer, der diesem den Flamenco auf frische und beeindruckende Weise nahe brachte.

Das galt auch für die nach der Pause folgenden Flamenco-Fantasien, unter anderem vom Pedro Bacán, M. de Falla, Tomatito und V. Amigo. Sympathie und eine große Vitalität zeichneten Miguelete auf der Bühne aus. Hierzu hat man extra eine Holzbühne auf dem Steinfußboden der Kirche aufgebaut, denn es war schon beeindruckend, jede seiner schnellen Fußbewegungen auch zu hören. Durch seine expressive Art zu tanzen hinterließ er einen tiefen Eindruck beim Publikum, zumal er sehr einfühlsam von den beiden Musikern begleitet wurde. Der Schlussbeifall wollte nicht enden und erforderte zwei Zugaben.
 


JNN-Fotos: S. Erdmann geschrieben von: S.Erdmann am 05. Juli 2010
Artikel entnommen von der Juister Online-Nachrichtenseite: www.jnn.de

Juni 2010

Dietmar Patron und Dieter Brübach duellierten sich

Am vergangenen Wochenende wurde der neue Boule-Platz auf Juist seiner Bestimmung übergeben. Der Platz befindet sich im Deichvorgelände westlich vom Spielplatz. Er ist auf Initiative der Juist-Stiftung entstanden und trägt zukünftig den Namen "Boule-Platz an´t Diekskant".

Michael Bockelmann von Vorstand der Juist-Stiftung stellte in seiner Eröffnungsansprache fest, dass der Sport des Boule-Werfens besonders durch Alt-Bundeskanzler Conrad Adenauer große Bekanntheit erlangte und "vielleicht kommen jetzt mehr Politiker zur Insel." Das Boule-Spiel sei nicht schwierig zu spielen, nur zu gewinnen sei das Problem. Bockelmann dankte besonders den Sponsoren und Helfern bei der Verwirklichung dieses Projektes, so Gerd Collin (Schilder), Karl Maaßen (Umrandung), Dieter Rother (Grafik der Schilder), der Freiwilligen Feuerwehr (Verdichtung des Bodens), den Baugeschäften Gebrüder Rehfeldt (Erstellung der Plätze) und Heiken (Zuwegung) sowie der Firma Rolf Mindermann (Abzieher).

An der Ausrichtung der Eröffnung wirkten die Schüler der Inselschule (Getränkeausgabe) und der A-Cappela-Chor "Coro Piccolo" aus Wilhelmshaven musikalisch mit. "Es war eine tolle Idee von der Juist-Stiftung, die Rat und Verwaltung gerne aufgegriffen haben", so Bürgermeister Dietmar Patron. Damit habe man dem sportlichen Bereich auf der Insel erweitert. Er sprach der Stiftung für die vielfältigen Aktivitäten auf Juist einen herzlichen Dank aus.

"Ich möchte mich jetzt mit dem Bürgermeister duellieren", verkündete Dieter Brübach. Gemeint war indes ein Boule-Spiel gegen den Verwaltungschef, der schließlich mit 3:2 gewann. Damit durfte er den Namen für den Platz aussuchen, und er entschied sich für "Boule-Platz an´t Diekskant". Zugleich forderte er die Führung der Juist-Stiftung zu einem Boule-Spiel gegen den Gemeinderat auf, die Stiftung nahm die Herausforderung gerne an. 

Unser Foto zeigt Bürgermeister Dietmar Patron und Stiftungs-Vorstandsvorsitzender Dieter Brübach beim Boule-Spiel, ein weiteres Bild zeigt die beiden neuen Boule-Plätze.


JNN-Fotos: S. Erdmann geschrieben von: S.Erdmann am 21. Juni 2010
Artikel entnommen von der Juister Online-Nachrichtenseite: www.jnn.de

Ein YouTube - Video zu diesem Thema ist zu sehen unter 
http://www.youtube.com/watch?v=Xxvu19cfY00

Mai 2010
Juister Spielmobil

Kürzlich konnte das neuste Projekt der "Juist-Stiftung", welches gemeinsam mit dem Juister Ortsverein vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) gestartet wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Erfolgreich nämlich wurde das "Juister Spielmobil" in Betrieb genommen. Die Idee dazu hatte Jan Edler vom DRK, sie wurde von der Juist-Stiftung mit einer Spende von 4.200 € unterstützt.

Hiervon wurde ein gebrauchter PKW-Anhänger gekauft, der dann mit Spielzeug für Kinder aller Altergruppen bestückt wurde. Beim Inhalt wurde auf eine ausgewogene Mischung für viele Altersgruppen und Orte (Sand, Rasen, Straße und Gebäude) geachtet. Der Wagen wurde bunt bemalt und beklebt, er fällt sofort ins Auge. 

Vereine, Organisationen, Geschäfte und auch Privatleute können diesen Anhänger leihen um mit den Spielen auch für Kinder und Jugendliche eine tolle Veranstaltung zu schaffen. Auch besteht die Möglichkeit, nur einzelne Spielelemente auszuleihen. Für das Ausleihen wird eine kleine Gebühr genommen; wie Jan Edler erläuterte, gehen diese Gelder nicht in die Kasse vom DRK, sondern werden ausschließlich zur Anschaffung weiterer Spielgeräte bzw. Instandhaltung der vorhandenen Spielzeuge und des Anhängers verwendet.

JNN-Foto: DRK-Juist 

Artikel entnommen von der Juister Online-Nachrichtenseite: www.jnn.de


April 2010

Wangerooger spielten für Juister und ihre Gäste

Die JUIST-STIFTUNG präsentierte: Das Wangerooger Inselmusical


Das Bild zeigt einen Teil der Akteure beim bunten Schlussbild
Foto Erdmann

Am 24. April 2010 kamen 50 Wangerooger Insulanerrinnen und Insulaner im Alter von 14 bis 96 Jahren auf Einladung der JUIST-STIFTUNG nach Juist. Sie spielten das fetzige Musical auf der der Bühne im Haus des Kurgastes. Dabei geht es um aktuelle Probleme auf der Insel. Amüsant und schräg verpackt von Klaus Brüggerhoff. Vor einem gut besuchten Haus sahen die Juister Zuschauer kurzweiliges Theater im Musicalstil, das viel Parallelen zu unserer Insel bot.
Wir bedanken uns bei den netten Nachbarn von der Insel Wangerooge, besonders bei dem Regisseur, Komponisten und Autor Klaus Brüggerhoff.
Auch ein Dankeschön an die Juister Vermietbetriebe, Fuhrbetriebe und die Reederei Norden-Frisia für die Unterstützung.


Spende für den Musikerfond der Evangelischen Inselkirche Juist
 

Zum 1. Konzert der Konzertreihe der JUIST-STIFTUNG, überreichte der Vorstand am 11.04.2010 eine Spende von 150,00 € für den Musikerfond der Evangelischen Inselgemeinde. Zuvor fand in der Kirche ein Konzert mit dem bekannten Faust-Quartett und dem Solisten Dimitri Ashkenazy (Klarinette) statt. In der gut besuchten Kirche konnten die Zuhörer ein fantastisches Konzert genießen. Die Gäste dankten den Musikern mit stehenden Ovationen.


April 2010

Im Watt mit Wattführer Heino
Tiefe Löcher im Watt, wie sie entstehen und wieder verschwinden, konnte Wattführer Heino Behring 30 Teilnehmern einer Wattwanderung am 11.04.2010 erklären.
Eingeladen hatte dazu die JUIST-STIFTUNG zusammen mit Heino, der die Spendeneinnahme der Juister Bürgerstiftung zur Verfügung stellte. In einer interessanten Begehung im Juister Watt, erfuhren die Teilnehmer wie spannend der Lebensraum im "Weltnaturerbe Wattenmeer" ist. Übrigens der Anlass zu dieser Wanderung. Der nächste Termin ist am Samstag 17.04.2010 um 09:15 Uhr
bei Heinos Eislädchen. Eine Gelegenheit für alle Insulaner und ihre Gäste. Über eine
Spende freuen sich Heino Behring und die Juist-Stiftung.
 

April 2010

Juist-Stiftung übergab Laptop an Feuerwehr

Als die Vertreter der Juist-Stiftung auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr hörten, dass dieser noch ein Laptop zum Betrieb eines bereits angeschafften Beamers im Übungsraum der Wehr fehlte, sagte die Stiftung an dem Abend spontan zu, ihre Inselfeuerwehr mit der Anschaffung eines solches Gerätes zu unterstützen. Nachdem jetzt Beamer und Leinwand montiert ist, erfolgte kürzlich die Übergabe des Laptops am Feuerwehrhaus.


Das Gerät wir jetzt ebenfalls im Schulungsraum montiert, wo es zukünftig zu Ausbildungszwecken in der Wehr und vor allem der Jugendfeuerwehr eingesetzt wird. Außerdem kann man über ein spezielles Programm die Fotos der neuen Wärmebildkamera überspielen und archivieren, ebenso sollen die weiteren Verwaltungsprogramme der Wehr aufgespielt werden.

Gemeindebrandmeister Thomas Breeden dankte der Juist-Stiftung für diese Spende, mit der nun der renovierte Schulungsraum komplett sei. Neben dem Einsatz in der Jugendausbildung stellt das Laptop zusammen mit dem Beamer besonders bei der Durchführung von Lehrgängen, die aufgrund der Insellage nicht in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Georgsheil, sondern vor Ort durchgeführt werden müssen, ein wichtiges und heute unverzichtbares Hilfsmittel im Ausbildungswesen dar.

Unser Foto zeigt v.l.n.r. Gemeindebrandmeister Thomas Breeden, stellvertretender Jugendwart Lutz Bohlen, die Vorstandsmitglieder der Juist-Stiftung Michael Böckelmann, Dieter Brübach, André Ebbinghaus und stellvertretender Gemeindebrandmeister Stefan Erdmann.
Foto: P. Bogena

Artikel entnommen von der Juister Online-Nachrichtenseite: www.jnn.de bzw. www.feuerwehr-juist.de


März 2010

Sammelaktion der Juist-Stiftung für gebrauchte Handys

Handys stiften Zukunft. Unter diesem Motto beteiligte sich auch die Juist-Stiftung an der Aktion der Initiative der Bürgerstiftungen. Seit dem Herbst 2009 konnten auf Juist über 200 gebrauchte oder defekte Handys gesammelt werden. Sie kommen in Kürze zum Versand an die Firma Vodafone. Ein Recyclingpartner überprüft die Althandys auf ihre Verwendungsmöglichkeit: Noch funktionstüchtige Geräte werden aufbereitet und weiter verwendet, die restlichen Geräte zerlegt und einer stofflichen Verwertung zugeführt. Das Resultat: Einsparungen von Rohstoff- und Energieressourcen und damit einhergehend eine Reduzierung der Emissionen von CO2-Treibhausgas. Die Erlöse, die Vodafone aus der Verwertungspauschale infolge der Einsendungen der Juist-Stiftung erhält, werden in vollen Umfang ausgezahlt. Derzeit beträgt die Verwertungspauschale drei Euro für ein zur Verwertung oder zum Recycling gegebenes Mobilfunkgerät. Den Erlös der Sammelaktion erhält das Juister Schülertheater. Wir bedanken uns bei den Gästen und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Insel für die rege Sammeltätigkeit.